50 Jahre und kein bisschen Leise

von Ralf Schelke

Elferräte der ersten Stunde

Es war schon ein ganz besonderer Abend im Dorfgemeinschaftshaus Besse zu unserem "Karneval der leisen Töne". Befanden sich doch unter den Ehrengästen nicht weniger als sechs Gründungsmitglieder. Theo Peter, auch heute noch als Vorstand aktiv ist, Bruno Ritze, Horst Geiser, Karl Banze – noch in der Original Elferratskluft von 1962, Heinz „Haie“ Franke und Willi „Maxe“ Mohr waren an diesem Abend mit dabei und ließen es sich nicht nehmen, noch einmal mit Prinzengarde und Prinzenpaaren einzumarschieren.

Die von Sitzungpräsident Torsten Peter und seinem Vertreter Michael Bechmann geleitete Sitzung begann mit den Ansprachen der Prinzenpaare. Im Anschluss gab es Karnevalsschlager mit Margarete Beinroth. Dieter Teifke reflektierte die Entstehung des Besser Karnevalslieds in einer äußert humoristischen Bütt, die mit standing Ovations belohnt wurde.

Weiterhin in der Bütt zu sehen war Franz Pyszko aus Niestetal, der uns seine Kocherfahrungen bei wörtlicher Auslegung von Kochrezpten näher brachte. Werner Ky wusste so einiges von guten Tönen aus Darmwinden zu berichten und Hilmar und Uwe Gertenbach waren als Ärzte in der Bütt und gaben einige Anekdoten aus ihrem Praxisalltag zu Besten. Anne-Christel Klütermann sorgte mit Ihrem Mundartvortrag für Heiterkeit und das obwohl Sie sich noch am Vormittag den Arm gebrochen hatte. Alle Büttenredner sorgten für viele Lacher und erhielten verdient großen Applaus.

Tänzerisch wurde es mit den Einzelmariechen Jule Bieler und Ann-Kristin Werner die Ihre klassischen Marschtänze präsentierten. Lisa Schelke war mit ihrem Einzel-Schautauz einem Queen-Medley dabei. Den Abschluss machte die Prinzengarde mit dem Marschtanz.

Für musikalische Unterhaltung sorgten Jörg Heese mit „Du entschuldige i kenn di“ und „So bist Du“. Die Mustklundern waren mit den Evergreens „Marleen“ und „Ollala willst du ein Pizza“ im Programm und die „Lustigen Drei“ Anneliese Peter, Ludwiga Ritze und Gretel Silvan empfahlen der „Amanda“ noch einmal „die Hand da weg zu lassen“.

Im Anschluss an das dreistündige Programm, dass mit dem Finale aller Aktiven und dem Besser Karnevalslied endete spielte das Duo „Madison“ zum Tanz auf.

Die Bilder

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