Traditionelles Sommerkonzert der Mustklundern

von

Die Spatzen pfiffen es von den Dächern des Waldes – so oder ähnlich…

Am vergangenen Wochenende verbrachten die Besser Mustklundern ihr schon traditionelles Sommer-Camping-Wochenende. Ziel war in diesem Jahr Winterberg im Hoch-Sauerland. Drei Tage Entspannung „pur“ bei hochsommerlichen Temperaturen.

Und der „Anhang“ durfte auch mit: Nur böse Menschen hegen hier den Verdacht: Die wurden nur mitgenommen wegen der Verpflegung und dem Geschirrspülen. Mitnichten: Das war alles Männersache!!

Auf dem Freizeitprogramm stand am Abend eine Kurzwanderung in die nähere Umgebung und Erkundung von Winterberg bei Nacht. Lang war die Strecke nicht, trotz Teilnahme von Königin Rosi, die ja bekannt ist für ausgeprägte „Gewaltmärsche“.

Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es dann am Samstag zum Bogenschießen. Nach eingehender Unterweisung durch einen „fliegenden Holländer“ (was diese Landsmannschaft mit Bogenschießen verbindet ist mir bis heute ein Rätsel) ging es dann darum, möglichst viele Pfeile ins Ziel zu bringen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten klappte es dann aber ziemlich gut. Selbst beim Zielschießen auf einen Luftballon wurden diese mehrfach getroffen – und das aus einer Entfernung von 25 Metern. Hut ab. Bei den Herren belegte Torsten den ersten Platz- der Titel „Sir“ Schoppy Locksley vom Unterdorf war ihm sicher. Bei den weiblichen Teilnehmern war Lady Marian (Nelly) siegreich. Nachname und Sternzeichen ließen eigentlich auch gar nichts anderes erwarten.

Am Nachmittag ging´s dann hoch hinaus – auf den höchsten Berg von Winterberg, die Kappe. Wie man weiß, liegt dort auch der Start der bekannten Bob-Bahn. Wir hatten uns aber für die Panorama Erlebnis Brücke entschieden. WOW die einen konnten klettern, Königin Rosi konnte flanieren, also grad so wie´s beliebt. Nur eins war Voraussetzung: Mann sollte schwindelfrei sein (gell Frank). Sagenhaftes Bauwerk und eine fantastische Fernsicht.

Abends dann Gegrilltes und Bierchen und: Übungs- und Planungsstunde für die neue Session. Wir dürfen gespannt sein.

Am Sonntag ging es dann zum Disc-Golf Park – eine Mischung aus Golf und Frisbee nach Neu-Astenberg.

Ziel ist es da, seine Wurfscheibe (Neudeutsch: Frisbee) von einem vorgegebenen Punkt, mit so wenig wie möglichen Versuchen, in einen Korb zu werfen. Der Spieler mit den wenigsten Würfen auf den insgesamt 18 Bahnen gewinnt. Soweit so gut – wenn nicht immer so viele Bäume da im Wald rumstehen würden. Also eines vorweg: Jeder hat seine Scheibe wiedergefunden, die 18 Bahnen wurden aus Zeitmangel abgekürzt auf 9 Bahnen, tja und als Ergebnis kann man festhalten: Super Gaudi – und der Wald wurde zum Teil sehr intensiv erkundet (bei der Suche nach der Scheibe).

Ein wunderschönes WE klang mit einem Nachmittags-Snack aus, Abbau der Utensilien und eine entspannte Heimreise. Also dann: Bis zum nächsten Camp im Sommer 2020.

Zurück